| SPECTRUM-NET Webfilter |
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| Geschrieben von: Ulrich Giesen |
| Dienstag, 10. Februar 2009 um 16:19 Uhr |
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Als neuen erweiterten Schutz enthält das abgesicherte SPECTRUM-NET-Internetzugangssystem seit Anfang 2009 zusätzlich einen Hochgeschwindigkeits-Webfilter für den Surfbetrieb. Dieser "durchleuchtet" den gesamten Surf-Traffic. Der Webfilter prüft hierbei die Adresse der aufgerufenen Webseiten gegen eine ständig aktualisierte Datenbank und filtert bekannte Phishing-Seiten und bösartige Web-Seiten mit Schadcode schon beim Aufruf aus. Man erhält dann einen dementsprechenden Hinweis. eSPECTRUM unterhält hierzu teure Abonnements mit weltweiten "Bad-URL"-Aktualitätsdiensten und bekommt mehrfach täglich Updates für diese Webfilter-Datenbank. Mit diesem Webfilter-Zusatz trägt eSPECTRUM der Entwicklung Rechnung, dass sich heute Schadcode zunehmend auch über präparierte Web-Inhalte verbreitet und durch diese Technik die SPECTRUM-NET-Kunden noch besser geschützt werden. Dieser Dienst erweitert das hohe Sicherheitsniveau um eine weitere Sicherung, da er verhindert das man z.B. durch Phishing-Seiten hinters Licht geführt wird, denn diese Seiten enthalten ja eigentlich an sich keinen Schadcode sondern sind nur darauf aus, Ihre Daten auszuspähen und mit diesen z.B. Ihre Kreditkarte zu belasten. Aufgrund der hohen Wechselraten dieser schädlichen Internetseiten (bzw. der dazugehörigen Links) ist dieser Webfilter ein starker Schutz, aber man sollte natürlich immer zusätzlich selbst kontrollieren, ob man auch wirklich auf der Internetseite ist, die man angewählt hat, denn auch diese Bad-URL-Datenbanken, wie so viele andere Sicherungen auch, können ja nur nach dem Bekanntwerden einer neuen Schadcode- oder Phishingseite reagieren. So sollten Sie grundsätzlich vor der Eingabe irgendwelcher persönlichen Daten (ganz besonders bei Bankdaten) immer überprüfen, ob es sich bei der gerade benutzten Verbindung um eine gesicherte SSL-Verbindung handelt. Das sehen Sie zum einen an dem "https" vor der eigentlichen Adresse und zum anderen an dem Zertifikatshinweis. Beim Internet-Explorer 7 wird Ihnen dazu ein farbiges Schloss hinter der Adresszeile angezeigt. Dabei gibt ein blaues Schloss nur darüber Auskunft, das die Adresse in der Adresszeile und die des Zertifikats übereinstimmen. Sehen Sie sich in diesem Fall die Adresse genau an. Phishingseiten haben meist ähnlich aussehende Adressen. Ein grünes Schloss, bzw. eine grüne Adresszeile sagt ausserdem, das der Besitzer dieser Domain überprüft wurde und das die Firma die im Zertifikat eingetragen ist auch wirklich die ist, die sie vorgibt zu sein. Die Farben geben jedoch keine Auskunft über die Güte der Verschlüsselung, die kann bei allen Farben gleich gut oder schlecht sein.
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 15. Februar 2009 um 13:14 Uhr |


